Ergebnis der Umfrage „Wie sicher fühlt Ihr Euch in Deutschland?“

Ich habe gerade bei Facebook in diversen Gruppen diese Umfrage gestartet.
Das Zwischenergebnis bis zum 26.1.,13 Uhr spricht eine deutliche Sprache:

A: 8
B: 102
C:9

Als Buddhist kann ich zu diesem Ergebnis nur sagen: Jede „Sicherheit“ ist trügerisch. Die einzige Sicherheit, die es in unserem Leben gibt, ist die Unsicherheit. Oder anders ausgedrückt: Es gibt keine Sicherheit, nur verschiedene Grade der Unsicherheit.

Deshalb ist es vollkommen unsinnig, sich Gedanken über Sicherheit zu machen. Die einzigen, die davon profitieren, sind Versicherungen. Menschen, die ihre Lebenszeit damit vergeuden, „auf Nummer sicher“ zu gehen, stecken in einer Sackgasse ihrer geistigen/spirituellen Entwicklung.

Angstbesetzt und deshalb völlig unfähig wirklich zu lieben, vegetieren sie freudlos in großen Häusern mit dicken Hecken, Alarmanalagen und Wachpersonal, wenn sie reich sind.
Wenn sie weniger begütert sind, leben sie ihren Alltagstrott zwischen Büro und Wohnung. In ihrer Freizeit trauen sie sich nur in Lokalitäten, wo sie die meisten Anwesenden kennen, mit ihnen so gut wie immer einer Meinung sind und sie sich deswegen „geborgen“ fühlen können.

Allesamt tragische Figuren, die keine Ahnung von Liebe haben. Zur Liebe gehören Mut und Freiheit, deshalb ist jede Ehe der Tod der Liebe. Wahre Liebe ist immer ein Abenteuer ohne Sicherheiten. Weil solche Menschen intuitiv begreifen, dass sie dazu zu feige sind, werden sie z.B. drogenabhängig. Um sich zu betäuben und ihre tiefe Verzweiflung über ihre Angst vor Verletzungen in der Liebe wenigstens kurzzeitig zu vergessen. Auch oberflächlicher Sex mit vielen Partnern ist nur ein untauglicher Versuch, diesen tiefen inneren Konflikt zu lösen. Diese Personen leben im Zeitgeist des „like“. „Love“ meiden sie wie der Teufel das Weihwasser. Sie haben Handies, deren Oberfläche sich bei einem Kratzer selbst heilt. So sieht ihre „heile Welt“ aus: alles muss glatt und unbeschädigt sein. Da passen keine tiefen Emotionen.

Es sind diese Jammergestalten, die sich an den Wochenenden zusammenrotten, um ihren Frust auf Fußballplätzen oder beim Verprügeln Andersdenkender oder Andersaussehender abzureagieren. Angst erzeugt Frust, Frust erzeugt Aggression.

Das Problem ist, dass der Staat diese fatale Entwicklung fördert.
Was für ein Schwachsinn, dass 15jährige Berufstätige gezwungen werden, in eine Rentenversicherung einzuzahlen. Wenn jeder von seinem Einkommen denselben Betrag auf sein eigenes Konto einzahlt, hat er nach 45 Jahren mehr als genug, um sich einen angenehmen Lebensabend zu sichern. Im Falle seines frühen Todes kann das angesparte Geld an seine Kinder vererbt werden. Bei der Rentenversicherung ist es weg. Wenn er das nicht macht und sein Geld lieber verprasst, ist es sein eigenes Problem, wie er im Alter zurecht kommt. Auf jeden Fall hat er dann viel Freude im Leben gehabt, und das zählt.

Genauso dämlich ist für mich eine Krankenversicherung, die im Falle einer Erkrankung die Kosten der Behandlung übernimmt. Genau umgekehrt muss es laufen. Man zahlt einem Arzt seines Vertrauens jeden Monat, den man gesund ist, einen Bruchteil des Geldes, den eine Kv kostet. Dafür darf man regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung und im Falle einer Erkrankung ist die Behandlung komplett umsonst.

Selbstverständlich ist jede Versicherung auch psychologisch von Nachteil und gefährlich, weil sie eine Scheinsicherheit vermittelt. Ein Unversicherter bewegt sich viel und ernährt sich nach besten Wissen und Gewissen, um seinen Körper so gut möglich in Form und gesund zu halten.
Viele Krankenversicherte fressen sorglos nur nach Geschmack oder wie es ihnen die Werbung befiehlt. Ohne nachzudenken hauen sie sich Fast-Food- und Fertiggerichte voller Schadstoffe rein. Dazu dann jede Menge Alkohol, sonstige Drogen oder schlimmstenfalls noch Zigaretten. Der Körper wird systematisch vergiftet und Bewegung findet nur zwischen Stuhl und Toilette statt.

Natürlich rennt ein Krankenversicherter sofort zum Doc, wenn ihn ein kleines Wehwehchen plagt. Spätestens ab 50 sind solche Menschen medikamentenabhängig, wandern von Klinik zu Klinik oder sitzen im Rollstuhl. Macht ja nichts, die Versicherung zahlt die Kosten, das Pflegepersonal usw. Und eine besondere Lebensqualität haben sie in ihrem Hamsterkäfigleben sowieso nicht kennen gelernt, diese nine-to-five-Gummibaumgießer.

Statt auf ihre Krankenversicherung zu vertrauen, hätten sie lieber auf eine gesunde Lebensweise achten und die Selbstheilungskräfte ihres Körpers entwickeln sollen. Und vor allem: das Leben in seiner wilden Schönheit und die Liebe mit all ihren Facetten voll ausgekosten haben! Es gilt das alte Motto: carpe diem!

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