„Warum Männer dicke Frauen lieben“ ist der Titel meines nächsten Buches, hier ein kleiner Auszug daraus:

Neulich wurde ich von einer Bekannten gefragt, ob ich eher dicke oder eher dünne Frauen in meinem Leben bevorzugt habe. Nach kurzem Nachdenken antwortete ich folgendes:
„Grundsätzlich meine ich, dass jeder letztendlich zu dem wird, was er sich vorstellt. Wenn eine Frau sagt, sie müsse nur an einer Torte vorbei laufen, dann nähme sie zu, dann sieht sie auch entsprechend aus. Umgekehrt gibt es Frauen, die von sich behaupten, so viel essen zu können wie sie wollen, aber sie hätten kein Gramm mehr auf den Rippen.

Es ist meines Erachtens also reine Gedankenmagie, die dafür sorgt, dass die eine dick wird und die andere dünn bleibt. Einige der Schlanken bewegen sich nämlich gern und viel, andere überhaupt nicht. Wieder andere essen schnell und viel, einige sehr langsam und verspüren schneller ein Sättigungsgefühl. Eines haben die dünnen Frauen jedoch angeblich alle gemeinsam: Sie hören auf ihren Körper. Signalisiert er „ich habe genug“, legen sie die Gabel beiseite. Der Mythos vom ewigen Salatessen ist falsch: Die Damen haben mitunter einen regen Appetit und verzichten nicht auf jede Kaloriensünde.

Diese gerne angeführten, sich zum Teil widersprechenden Gründe für das Schlanksein kratzen aber nur an der Oberfläche. Einzig die Aussage, dass sie auf „ihren Körper hören“ geht tiefer und in Richtung meiner Theorie, dass es das Unterbewusstsein ist, das über das Aussehen entscheidet. Es stellt sich daher die interessante Frage, woher kommen die Gedanken, die die Entscheidung des Unterbewusstseins bestimmen? Was hat sie verursacht?

Ich gehe davon aus, dass das Universum ein Raum ist, in dem jeder mögliche Gedanke in Form einer Lichtwelle oder eines -korpuskels existiert und stelle mir vor, dass unser Gehirn ein hochsensibles Empfangsgerät ist, das diese Welle bzw. Korpuskel empfangen und analysieren kann.

Je nach dem Status unserer geistigen Entwicklung und unserer Prägungen ist unser Gehirn feiner oder gröber justiert. So wird ein materialistisch geprägter Mensch nur Gedanken empfangen, die seinem Weltbild entsprechen und seinen Konsumzwang befriedigen.
Wir haben aber in diesem durch Erziehung, Umwelteinflüsse usw. vorgegeben Rahmen die freie Wahl, zu entscheiden, welche Gedankenwellen bzw. -korpuskeln wir empfangen wollen.

Was das alles mit meiner Einstellung zu dünnen Frauen zu tun hat? Sehr viel.

Meine Erkenntnis ist, dass dünne Frauen viel stärker von ihrer Umgebung geprägt werden als dicke. Die mit einer Fettschicht gepolsterte Ummantelung ihres physischen Körpers korrespondiert nämlich mit der ihres geistigen. Ihre Zentren sind daher viel besser geschützt. Sie nehmen nicht so leicht etwas Neues auf. Viele Impulse von außen prallen an ihnen ab.
Während die dünnen Frauen einfach weniger gut geschützt und viel leichter von ihrer Umwelt zu beeinflussen sind.

Deshalb sind mir auch nur 2 Arten von ihnen begegnet: die einen, die diese Schwäche bei sich entdeckt haben und deshalb starr und ängstlich an ihren Ansichten und ihrem Lebensentwurf festhalten. Die anderen, die ständig ihre Meinung ändern und wie ein Fähnchen im Wind leben. Beides ist für einen Mann sehr strapaziös und unter anderem deshalb gibt es so viele Ehescheidungen und Trennungen bei Schauspielerinnen, Models und sonstigen „Traumfrauen“.

Es gibt sicher auch eine gesunde Mischung dieser beiden Extreme, doch ich habe nur diese 2 Archetypen der dünnen Frauen kennen gelernt. Beide waren und sind nicht „my cup of tea“.
Die Erstarrten nicht, weil sie mich nach kurzer Zeit langweilten und teilweise sogar erschreckten. Eine von ihnen hatte eine derart große Angst vor Veränderungen und etwas Neuem, dass sie Schweißausbrüche und Panikattacken bekam, wenn sie mit ihrem Auto die Stadtgrenzen überquerte.

Obwohl die „Fähnchen-im-Wind“-Frauen in der Regel sehr unterhaltsam, reiselustig und eine starke Lust am Ausprobieren aller denkbaren sexuellen Spielarten zeigten, fehlte mir letztendlich bei ihnen immer der Tiefgang und die für mich wesentliche Weiterentwicklung der Beziehung. Diese Art von Frauen ist viel zu sehr mit ihrer Wirkung nach außen beschäftigt. Ein für sie typischer Satz, der bei mir immer Augenrollen auslöste, war: „Was soll ich anziehen?“ Wenn ich dann antwortete: „Etwas, das ich möglichst schnell wieder ausziehen kann“, erntete ich stets böse Blicke und die Stimmung drohte zu kippen.
Frauen dieses Typus tendieren nämlich zu heftigen Stimmungsschwankungen. Der kleinste Anlass, der ihre Erwartungshaltungen durcheinander bringt oder nicht erfüllt, reicht aus, um den heiteren Stimmungshimmel zu verdüstern.
Sie haben an einem Zeitpunkt ihres Lebens entschieden, sich den gängigen Normen anzupassen. Deshalb ist ihre Frustrationstoleranz sehr gering, wenn ein Freigeist wie ich sich weigert, ihre Vorgaben und Denkweisen zu akzeptieren. Auch deswegen ziehe ich rundlichere Frauen als eine Lebenspartnerin vor, weil die eine viel größere Gelassenheit an den Tag legen, wenn ich mal wieder einen Tanz mit dem griechischen Gott Kairos wage. Aber das ist alles natürlich nur meine subjektive Ansicht, die keineswegs den Anspruch erhebt, für alle Männer zu gelten.

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