Video: Was kann ich tun für mein Vaterland?

Als es vor 42 Jahren 1977 den „deutschen Herbst“ gab, weil die ca. 30 Hanseln der RAF den deutschen Staat „bedrohten“ und u.a. dafür sorgten, dass das Polizeiaufgabengesetz der „Notlage“ angepasst und drastisch verschärft wurde, zählte ich mich zu den „Sympathiesanten“. Das Motto der RAF: „Macht kaputt, was euch kaputt macht“, konnte ich wegen meiner Erfahrungen in den 50er und 60ern des vergangenen Jahrhunderts nachvollziehen. Nicht nur mich, sondern große Teile der damaligen akademischen Jugend kotzten die verklemmte und verlogene Moral in den Köpfen unserer Eltern sowie das faschistoide Denken von Typen wie den ehemaligen Oberleutnants der Wehrmacht Strauß und Schmidt als pars pro toto für das ganze System damals gewaltig an.

Wir empfanden eine klammheimliche Freude, als nach der Ermordung von Benno Ohnesorge und dem Attentat auf Rudi Dutschke eine kleine Gruppe Linksradikaler angeführt von Andreas Baader und Ulrike Meinhof die von der Springerpresse provozierte Gewalt mit Gewalt beantwortete. Erst die Ermordung des ehemaligen SS-Untersturmbandführers und späteren Arbeitgeberpräsidenten Hans Martin Schleyer, der im Stil der Mafia in einem Kofferraum erschossen wurde, zeigte uns, dass unter dem Deckmantel der Revolution eiskalte Killer unterwegs waren. Wie sich später herausstellte, waren es zum Teil vom BND finanzierte „Agents Provocateurs“, die die RAF unterwandert und ihr Waffen beschafft hatten. Was die Aktivitäten der RAF in einem völlig anderen Licht erschienen ließen. Warum erinnert mich das an die NSU? Weil es nichts Neues unter der Sonne gibt.

Was hat das alles mit dem Deutschland von 2019 zu tun? Prinzipiell hat sich nichts geändert.
Nur dass der deutsche Staat diesmal nicht eine kleine Gruppe von Linksradikalen, sondern die wachsende Mehrheit der Andersdenkenden als Bedrohung empfindet, die sich der Mainstream-Meinung der GroKo in Berlin und der Leitmedien verweigert.
Der riesengroße Unterschied zu damals ist, dass die Meinung der Straße und der Stammtische diesmal gegen die Regierenden ist. Wenn die Bundeskanzlerin irgendwo auftritt, muss sie sich wie zuletzt in Dresden wütende und lautstarke Proteste einer großen Menge aufgebrachter Bürger anhören, die sie teils mit gellenden Pfeifkonzerten und „Merkel muss weg“ – Rufen begrüßen. Das hat es in der deutschen Geschichte noch nicht gegeben.

Aber reichen diese Missfallensäußerungen, um die verhängnisvollen Entwicklungen in diesem Land aufzuhalten, die durch die von dem damaligen Innenminister Thomas de Maizière und Merkel beschlossene unkontrollierte Grenzöffnung ausgelöst wurden?
Reicht es, dass die AfD in den Bundestag gewählt wurde und dort die Rolle der machtlosen Opposition spielt?
Was kann der einzelne Bürger für seinen Staat tun, wie Kennedy es in seiner berühmten Rede forderte: “ Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann – fragt, was ihr für euer Land tun könnt.”
Einige Antworten darauf in diesem Video:
https://www.youtube.com/watch?v=6k53IPu_2rk#action=share



http://www.pi-news.net/2019/07/video-was-kann-ich-tun-fuer-mein-vaterland/

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