Nach Sexualverbrechen in Hainichen: Einzige Sorge lautet „Wasser auf Mühlen der AfD“

17.11.19 jouwatch Wann immer Menschen hierzulande straffällig werden, die in Deutschland rechtlich und grundsätzlich nicht das Geringste verloren haben, wann immer sie Sexualdelikte oder andere Verbrechen begehen, die die Bevölkerung in besonderem Maße aufwählen, wurde an erster Stelle immer der berechtigte Vorwurf gegen Politik, Justiz und Behörden erhoben, sie schützten die Bevölkerung nicht ausreichend, und durch das von ihnen zu verantwortende Staatsversagen würden sie die Bürger unnötigen Risiken und Gefahren aussetzen.

Neuerdings kommt nach solchen Fällen jedoch ein ganz anderer Vorwand an erster Stelle: Mit jeder vermeidbaren Straftat würde „die AfD gestärkt“, die aus den Taten neue Munition für ihre angeblich fremdenfeindlichen und voreingenommenen Parolen bezieht. Mit anderen Worten: Der eigentliche Skandal bei jeder angetanzten, befummelten, vergewaltigten Frau oder bei jedem Messeropfer, wo der Täter abgelehnter, eigentlich längst ausreisepflichter Asylbewerber war, liegt nicht in den abscheulichen Taten selbst, sondern in der „unverantwortlichen“ angeblichen Wahlwerbung für die „Rechtspopulisten“. Dass solche Taten nicht „der AfD nutzen“, sondern ihre Verhinderung allein dem deutschen Bürger nutzt, auf diesen Gedanken kommen die Dauererregten gar nicht mehr.

Mustergültig für diese Ausschlachtung bitterer, kaum mehr erträglicher Vorfälle wie im Fall des Asylbewerbers aus dem sächsischen Hainichen, der eine junge deutsche Frau sexuell belästigt und daraufhin verhaftet wurde – nur um, wie dies inzwischen die Regel ist, gleich wieder freigelassen zu werden. Erst auf Nachfrage ausgerechnet der AfD muss Sachsens CDU-Innenministerium einräumen, dass der Mann ein polizeibekannter Wiederholungstäter war, dessen Asylantrag 2016 abgelehnt wurde (!), der also seit drei Jahren rechtswidrig in Deutschland ist, trotz wiederholter Straftaten erneut eine Sexualstraftat begeht – und dann wieder freikommt. Es war diesmal „Bild“, die die Kritik an der ebenso unwilligen wie unfähigen GroKo Merkels übte, die solche Verhältnisse in Deutschland geschaffen hat und weiterhin zulässt – doch als Hebel der Kritik musste dann ausgerechnet die AfD herhalten: „Ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk für die AfD“ seit die Tat von Sachsen, „präsentiert auf dem goldenen GroKo-Tablett der Tatenlosigkeit“, schrieb „Bild“ heute im Leitartikel der Printausgabe, und vermutete: „Die Sektkorken, die in der AfD-Parteizentrale geknallt haben, muss man bis ins sächsische Hainichen gehört haben.“

Wenn aus Vorurteilen Urteile werden

Abgesehen von der böswilligen und verhetzenden Unterstellung, die AfD freue sich insgeheim über jedes Verbrechen, ihr neue Wähler bescheren könnte, kamen die heftigsten Reaktionen gar nicht von den „Blauen“, sondern ausgerechnet vom SPD-Bürgermeister Hainichens: Dieser ließ in „Bild“ mächtig Dampf ab, beklagte sich über die völlige Unfähigkeit, Laschheit und Untätigkeit der Behörden. Damit nicht genug: In seinem (rundum nachvollziehbaren) Zorn stieß er exakt dieselben Parolen aus, die man ansonsten immer der AfD als „Stimmungsmache“ auslegt („kriminelle Asylbewerber sofort abschieben!). „Bild“ hingegen versucht der AfD sogar daraus einen Strick zu drehen, dass das geschundene, der pervertierten Willkommenskultur überdrüssige Volk (und sogar die Volksparteienvertreter an der Basis) deren eigene Parolen als wahr erkennen.

Kommentare wie jener nehmen eine zynische, geradezu perverse Verdrehung von Ursache und Wirkung vor: Die AfD ist heute – leider, wie man anfügen muss – die einzige verbliebene Partei, die ein jedermann in diesem Land bewusstes, offen sichtbares Problem beim Namen nennt und ohne ideologische Brille, ungeschnörkelt und direkt die notwendigen Schlussfolgerungen daraus zieht, indem sie ein hartes Durchgreifen des Staates und die Wiederherstellung rechtstaatlicher Verhältnisse an den Grenzen und bei der Kontrolle des Asyl- und Ausländerrechts fordert. Dafür wird sie Zeit ihres Bestehens als populistisch, rassistisch, fremden- und flüchtlingsfeindlich angefeindet.

Auf die Idee jedoch, dass es keine Vorurteile, sondern Urteile sind, die ihren Forderungen zugrundeliegen, will keiner ihrer Kritiker oder geschworenen Feinde kommen – selbst wenn die Realität schlimmere Geschichten schreibt, als es die „Hetze“ je vermochte; die Hater sind so verbohrt, dass sie sogar beim Eintreten von Verhältnissen, vor denen die AfD stets gewarnt hat, nicht etwa innehalten und nachdenken, sondern ihr erster Gedanke, ihre einzige aufkommende Sorge die ist, dass die Tat der AfD „nützen“ könnte.

Die AfD als Prügelknabe für Verhältnisse, vor denen sie selbst warnte

Dieser Reflex zeugt von einer tiefsitzenden Neurose – und einer absurden Prioritätenverschiebung: Vorrang muss immer das Ziel haben, den Staat wieder handlungsfähig zu machen, Leute, die hier nichts verloren haben, direkt und notfalls mit aller nötigen Gewalt abzuschieben. Den meisten Menschen ist mittlerweile egal, wie dies geschieht – ob durch einen Politikwechsel, der endlich die Flüchtlingszuströme nach Deutschland an den Grenzen stoppt und somit Störer, Gefährder, Kriminelle gar nicht erst ins Land lässt – oder indem dann die, die „jetzt halt hier sind“ (A. Merkel), nach gerichtlicher Aberkennung ihres Asylanspruchs und nach Auslaufen ihrer Duldung direkt, mit höchster Dringlichkeit und demonstrativ-sichtbar vor den Medienkameras der Welt, abgeschoben werden (womit dann, ganz nebenbei, den unerträglichen Migrations-Werbefotos der Kanzler-Selfies eine ebenso wirksame Ikonographie über die Endlichkeit unserer Willkommenskultur entgegengesetzt würde, die den Pull-Effekt in den Herkunftsländern bremst). (DM)
https://www.journalistenwatch.com/2019/11/17/nach-sexualverbrechen-hainichen/

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