Terror in London und Den Haag – war da was?

Wenn die Realität, wie gestern, wieder einmal fahrlässig „Wasser auf die Mühlen der Populisten“ spuckt, wenn – aus Sicht der rosarot bebrillten Apostel des friedlichen Vielvölkergemischs: unbequeme – Nachrichten zur Faktenhetze werden, dann qualmen in deutschen Redaktionsstuben sichtbar die Schädel, wie der Schrecken bestmöglich kleingeschrieben und in seiner verstörenden Wirkung minimiert werden kann. Im Fall von der gestrigen Anschläge von Den Haag und London war dies gestern gar nicht so einfach.

Für erleichterte Diagnosen, dass die Täter unzurechnungs- und damit schuldunfähig seien, da sie traumatisiert bis psychotisch drauf waren, oder aus privaten Motiven handelten und somit eine „Beziehungstat“ vorliegt, boten die beiden gestrigen Terroranschläge leider keine Anhaltspunkte: In Großbritannien hatte der in eine Bombenattrappe gehüllte Täter – der auf der London Bridge fünf Menschen per Messer attackierte, von denen zwei später starben –  laut Scotland Yard wohl Verbindung zu „islamistischen terroristischen Vereinigungen“. Er wurde noch am Tatort erschossen.

Auch die WELT tut sich schwer mit klaren Worten und nennt den islamischen Messermörder in London im ersten Satz ihres Artikels noch einen „mutmaßlichen Terroristen“, nur um später im Beitrag darüber aufzuklären, dass es sich „um einen verurteilten 28-jährigen Terroristen, der vor einem Jahr vorzeitig aus der Haft entlassen wurde“ handelt, der im Kontakt mit islamischen Terrorgruppen stand.

Anders als der etwa 45-50jährige Mann mit „dunklem Teint und dunklen Haaren“ -, der wenig später in der Stadtmitte der niederländischen Regierungshauptstadt Den Haag mit dem Messer wahllos auf Passanten einstach und dabei drei Minderjährige schwer verletzte: Der Täter ist nach wie vor auf der Flucht, was niederländischen und deutschen Medien die Möglichkeit gibt, zu behaupten, der von ihm verbreitete Terror sei „auf kein terroristisches Motiv zurückzuführen“. Laut der führenden niederländischen Nachrichtenagentur ANP seien die „Hintergründe völlig offen“.

Ereignisse wie dieser blutige Auftakt zur Vorweihnachtszeit im alten Europa dürfen natürlich unter keinen Umständen in Zusammenhänge gerückt werden, die die Bevölkerung verunsichert (obwohl die Beschwichtigungshaltung von Behörden und Medien eine massive Verunsicherung gerade erst bewirkt – und entsprechende Spekulationen in den sozialen Medien befeuert) – und vor allem darf kein Zusammenhang zum Thema Migration und Islam hergestellt werden.

Die scheibchenweise, leichtverdauliche Dosierung des Terrors bei hoher Obsoleszenz und rascher Wiedereinkehr der Normalität hat bisher stets größere Gegenbewegungen der Bevölkerung verhindert; zwischen den Anschlägen liegt immer gerade soviel Zeit, dass niemand mehr die Toten von Madrid, London, Paris auf dem Schirm hat, wenn die nächste Attacke stattfindet. Die unbemerkte Abstumpfung gegenüber Abbau der öffentlichen Sicherheit und schleichender Islamisierung dürfte ganz im Sinne der Täter sein. (DM)
https://www.journalistenwatch.com/2019/11/30/terror-london-den/

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.